Amnesty International Asylgruppe Koeln

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Asylgruppe Koeln

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Aktionen

Da wir durch die Beratungsarbeit derzeit ausgelastet sind, unterstützen wir zwar weiterhin die Aktionen des Kölner Bezirks, organisieren aber gerade keine eigenen Aktionen. Auch hier gibt es aber natürlich die Möglichkeit, euch einzubringen und Aktionen zu organisieren, falls Ihr euch hierfür interessiert! Unter "Unsere Gruppe" findest du die Kontaktdaten, über die du uns erreichen kannst.

Tag des Flüchtlings - 26. September 2014 Anlässlich des Tags des Flüchtlings haben wir an der Rheinpromenade Unterschriften für einen verbesserten Flüchtlingsschutz an den EU-Außengrenzen gesammelt.

Mit Rap, Soul und Trompeten für besseren Flüchtlingsschutz – Amnesty auf Tour mit Max Herre & dem Kahedia Radio Orchestra!

Max Herre, der sich seit Jahren mit Amnesty für die Menschenrechte engagiert, hat uns eingeladen, ihn 2014 auf seiner Deutschland-Tour zu begleiten – das ließen wir uns auch in Köln am 4.9. nicht entgehen! Zum ausverkauften Unplugged Konzert mit dem Kahedia Radio Orchestra und seinen musikalischen FreundInnen kamen an diesem Spätsommerabend mehr als zehntausend Fans in den Tanzbrunnen… Es war aber nicht nur ein großartiges Konzert zwischen Rap und Klassik, mit viel Erinnerungen und großen Gefühlen. Es war vor allem eine Gelegenheit, das Engagement der BesucherInnen für eine wichtige Sache zu gewinnen – für einen besseren Flüchtlingsschutz an den EU-Außengrenzen! Auf Wunsch von Max informierten wir an unserem Stand, unter freiem Himmel und später bei Kerzenschein, ein interessiertes Publikum über die aktuelle Amnesty Kampagne „SOS Europa“, die die tragisch hohen menschlichen „Kosten“ der aktuellen EU-Flüchtlingspolitik in den Fokus rückt. Um die Gäste beim Konzert jedoch nicht zu stören, mischten wir uns vor allem direkt nach dem Einlass etwas aufgeregt, aber motiviert unter die hereinströmende, sich einstimmende Menge und unsere Erwartungen wurden erfüllt: 195 Gäste unterzeichneten die Petition an die EU-Regierungschefs und fordern damit gemeinsam verstärkte Seenotrettungsmaßnahmen im Mittelmeer und sichere und legale Zugangswege nach Europa, u.a.. Auch viele Spenden für die Arbeit unserer Asylgruppe in Köln kamen zusammen, aber vor allem die anteilnehmenden Reaktionen, gedenkenden Worte und anprangernden Meinungen zur Katastrophe von Lampedusa sowie weiter geführte Diskussionen, nachdem wir schon weitergezogen waren, haben uns sehr gefreut. Die Zusammenarbeit mit dem Management und der Location hat wunderbar geklappt, alles verlief unkompliziert, der Stand war gut platziert und wir bekamen sogar spontan einen Parkplatz auf dem Gelände. Unserem frisch zusammengewürfelten und doch eingespielten Team hat es besonders gut gefallen und wir konnten gemeinsam ein tolles Konzert genießen! Nach einem aufregend schönen Abend waren wir vier zwar erschöpft, aber glücklich und sehr zuversichtlich, dass einige Denkanstöße und Informationen mitgenommen wurden und dieses Thema in den Köpfen bleibt.

Summer Jam und CSD 2014 (4.-6. Juli)

Wie schon in den Vorjahren, so haben wir auch in 2014 die Großaktionen des Bezirks zum Summer Jam und CSD tatkräftig unterstützt und dabei viel Spass gehabt.

Podiumsdiskussion mit EU-KandidatInnen zum Thema EU-Flüchtlingspolitik nach Lampedusa: Abschottung oder mehr Schutz für alle?

Am 28.4.14 fand eine spannende und kontroverse Podiumsdiskussion mit den Kandidatinnen für die EU-Parlamentswahl (Tine Hördum - SPD, Terry Reintke - die Grüne, Beret Roots - FDP), dem MdB Karsten Möring (CDU) und den Vertretern der NGOs - Claus-Ulrich Prölß (Kölner Flüchtlingsrat) und Stefan Keßler (Amnesty International) statt. Auf dem Podium wurden nicht nur die aktuellen Herausforderungen der EU-Asylpolitik, sondern auch die möglichen Lösungsansätze und weitere Entwicklungen besprochen.

http://www.koeln-nachrichten.de/politik/koeln-international/koeln-international-news/article/eu-fluechtlingspolitik-mehr-oder-weniger-nationalstaat.html

Filmabend und Diskussion im Allerweltshaus

Am 7.2.14 lud unsere Gruppe, unterstützt vom Projekt „Erinnern und Handeln für die Menschenrechte“ zu einem Filmabend mit Diskussion zum Thema „Migrationspolitik auf dem Mittelmeer – zwischen Flüchtlingsschutz und Zwangsrückweisungen“ in das Allerweltshaus in Köln ein. Gezeigt wurde der Film „Closed Sea“ über die Push-backs an den EU-Außengrenzen. Im Anschluss fand eine lebhafte Diskussion zur Flüchtlingspolitik mit den ca. 60 Interessierten statt.

Trödel raus – Spenden rein! - Flohmarktaktion am 3. August 2013

In diesem Sommer haben wir uns nicht nur mit den aktuellen Kampagnen von Amnesty International beschäftigt, sondern uns auch Gedanken über Fundraising für unsere Asylgruppe gemacht. Auf der Suche nach kreativen und originellen Ideen haben wir das außergewöhnliche Flohmarkt-Event mit Live-Musik in Köln – „Nachtkonsum“ – entdeckt. Auf unsere Anfrage haben die Organisatoren sehr aufgeschlossen und kooperativ reagiert und so wurde uns die Standgebühr erlassen und unser großes Team ohne den üblichen Aufpreis herzlich willkommen geheißen. Nach dem Motto „Trödel raus – Spenden rein“ kam eine ganze Menge an Sachspenden (Klamotten, Bücher und Deko) von Mitgliedern und ihren zahlreichen Freunden, Familienangehörigen und Bekannten zusammen. Tja, mit dem Transport der Spenden zum alten Güterbahnhof in Ehrenfeld hatten wir ein richtiges Muskeltraining. Aber gemeinsam hat es viel Spaß gemacht und wir haben sehr schnell unseren ersten Flohmarktstand auf die Beine gestellt. Gespannt auf das Publikum, haben wir versucht, uns auf eine einheitliche Verkaufsstrategie einzustellen, was uns zunächst schwergefallen ist. Aber nette und interessierte Besucherinnen und Besucher haben es uns leicht gemacht. Einige Mitglieder haben in sich ein richtiges Verkaufstalent entdeckt und „faire“ Preise für unseren guten Zweck verhandelt! Andere sammelten währenddessen fleißig Unterschriften für die aktuelle Petition gegen sexuelle Gewalt an Frauen in Ägypten. Und die Kreativen unter uns halfen Groß und Klein gegen eine Spende Amnesty-Taschen zu bemalen - schon wenige Minuten später kreisten die Nofretete-Motive durch die Flohmarktreihen und lockten weitere Besucher zu unserem Stand. Uns hat die Aufgeschlossenheit und Spendenbereitschaft des Publikums sehr beeindruckt. Die Zeit verging wie im Flug und neben vielen Unterschriften und Spenden haben wir mit dem Team viel gelacht und zahlreiche schöne Momente verbracht. Dies hat unsere ohnehin sehr stimmige Gruppe noch mehr zusammengeschweißt und es hat so viel Spaß gemacht, dass uns die übriggebliebenen Kleiderberge inspiriert haben, die Aktion nochmals zu wiederholen.

CSD 7. Juli 2013

Der Summer Jam ist wie üblich direkt in den CSD übergegangen, bei dem unser Amnesty-Bus am allgemeinen Zug teilgenommen haben. Mit dem Motto "Wir sind so oder so" auf einem Herzen in Regenbogenfarben zog der Bus zusammen mit vielen fleißigen Aktivistinnen und Aktivisten durch die Innenstadt Kölns. Auf diese Weise setzen wir wieder ein Zeichen für die Rechte der LGBT (Lesben, Schwule,Bisexuelle und Trans)auf der ganzen Welt und solidarisierten mit sexuellen Minderheiten, die leider immer noch in vielen Ländern unterdrückt werden. Schönes Wetter und Interesse von den Beteiligten und Zuschauern hat uns motiviert und so konnten wir wiederum ganz viele Unterschriften für Petitionen sammeln und Infomaterial verteilen. In diesem Sinne freuen wir uns auf das nächste Jahr!

Summer Jam 5. Juli - 6. Juli 2013

Auch in diesem Jahr war die Amnesty International mit dem Amnesty-Bus, in dem die Ausstellung zu Menschenrechten und aktuellen Kampagnen vorgetsellt wurde, beim internationalen Reggie-Festival - Summer Jam in Köln dabei. Offenes Publikum, entspannte Stimmung, schöne Musik und ein toller Einsatz vieler ehrenamtlicher Amnesty Mitglieder haben dazu beigetragen, dass wir alle gemeinsam über 1.000 Unterschriften für aktuelle Kampagnen - Gegen Gewalt an Frauen und gegen Folter in Ägypten und andere Amnesty-Fälle sammeln konnten. Außerdem konnten wir spannende vertiefende Gespräche mit Interessierten führen und dadurch viele Gleichgesinnte finden. In unserem Zelt haben wir diesmal eine Kreativwerkstatt organisiert, indem wir den Besucherinnen und Besuchern eine Möglichkeit anboten, eine Tragetasche mit dem aktuellen Motiv der Ägypten-Kampagne - Nofretete - bemalen zu können. Das hat allen ganz viel Spaß gemacht. Wir freuen uns schon auf den Einsatz im nächsten Jahr!

Hände hoch für die Waffenkontrolle - Aktion am 9. März

„Es gibt mehr Regeln für den Handel mit Bananen als mit Waffen“ Amnesty International setzt sich stark für die Einführung eines Abkommens, das den Waffenhandel kontrolieren sollte. Im März gehen die internationalen Verhandlungen zu diesem Thema weiter. Deshalb wollten wir mit unserer Aktion die Unterschriften für eine Petition sammeln, die an den USA-Präsidenten Barack Obama geht und ihn auffordert, dem Arms Trade Treaty (ATT) zuzustimmen, damit auf der internationalen Ebene Regulierungsmechanismen für den Waffenhandel geschaffen werden. Dadurch können die Menschenrechtsverletzungen, die öfter durch den Waffeneinsatz passieren, wie z. B. Gewalt an Frauen in bewaffneten Konflikten, zum Teil vermieden werden. Unsere Gruppe hat sich trotz dem Regen aktiv an der Aktion beteiligt. Der Höhepunkt der Aktion war eine öffentliche Kunstaktion vom bekannten Künstler Thomas Baumgärtel, den Bananensprayer. Wir bedanken uns beim Künstler für seine Mitwirklung!

Tag der Menschenrechte - 10. Dezember 2012

Am Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2012, organisierten wir einen Infostand auf der Domplatte zum Thema Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge (UMF). Das Ziel einer kleinen Fotoaufstellung war, die Menschen auf zahlreiche Probleme und Missstände im Umgang mit den unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen im deutschen Asylsystem aufmerksam zu machen. Eben Kinder und Jugendliche sind die am meisten schutzbedürftige Gruppe unter Flüchtlingen. Deshalb traten wir dafür ein, dass sie laut den Standards der UN Kinderrechtskonvention behandelt werden. Trotz der schlechten Wetterbedingungen ergaben sich im Rahmen dieser Aktion interessante Gespräche mit Passanten. Diese Aktion werden wir auf jeden Fall im Jahr 2013 fortsetzen, denn die angesprochenen Probleme bleiben leider weiterhin aktuell.

Tag des Flüchtlings - 28. September 2012

In diesem Jahr haben wir am Tag des Flüchtlings, dem 28. September, einen Infostand zur aktuellen amnesty Kampagne - "Ohne Chance auf Asyl" organisiert. Im Mittelpunkt dieser Kampagne stand das Grenzkontrollabkommen zwischen Italien und Libyen. Laut diesem Abkommen werden Flüchtlingsboote bereits auf Hoher See abgefangen und die Menschen an Bord werden an Libyen zurückgeschoben. Wegen dieser sogenannten Pushback-Operationen haben Flüchtlinge keine Möglichkeit, internationalen Schutz zu suchen und Asylanträge zu stellen. In Libyen werden sowohl MigrantInnen als auch Asylsuchende zeitlich unbegrenzt und unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert und gefoltert. Die libyschen Behörden haben bislang weder das Recht auf Asyl anerkannt, noch haben sie die Genfer Flüchtlingskonvention unterschrieben. Deshalb sammelten wir am 28. September die Unterschriften für eine Petition an die italienische Regierung, die das Aussetzen dieses Abkommens fordert. Neben interessanten Gesprächen, die wir mit den Menschen in der Fußgängerzone im Zentrum von Köln geführt haben, konnten wir ca. 150 Unterschriften sammeln.

Summer Jam 6. Juli - 7. Juli 2012

Amnesty war beim SummerJam, einem großen, mehrtägigen Reggae-Open Air am Fühlinger See mit dem großen ai-Bus sowie einem Info-Stand vertreten. Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich das junge und internationale Publikum sehr offen und interessiert. So konnten über 1300 Unterschriften für die Kampagne HÄNDE HOCH FÜR WAFFENKONTROLLE - IHRE STIMME RETTET LEBEN: www.amnesty.de/haendehoch für ein verbindliches Abkommen zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels („Arms Trade Treaty“) gesammelt werden.

CSD 8. Juli 2012 Wenn auch der Wettergott der diesjährigen Kölner CSD-Parade nicht hold war, erwies sie sich doch als gutes Pflaster für den ai-Bus. Er kam nach den Rückmeldungen der Zuschauenden sehr positiv an und das Info-Material wurde uns nur so aus den Händen gerissen, so dass wir letztlich sogar damit haushalten mussten. So war es möglich, vor der Parade innerhalb von nur 1,5 Stunden und bei Dauerregen über 420 Unterschriften bezüglich einer Petition für einen LGBT-Gefangenen in Russland zu sammeln. Überdies hatten wir Zugang zum VIP Backstage Bereich hinter der Hauptbühne und konnten dort u.a. Kontakte zu Organisator_innen der CSD-Parade in St. Petersburg, die sehr an der Arbeit von ai interessiert waren und sich begeistert für unseren Einsatz bedankten.

Unterschriftenaktionen am Hauptbahnhof - Weihnachten 2011

Im Rahmen der Aktion "Briefe gegen das Vergessen" haben Mitglieder der Amnesty Asylgruppe Köln an der Unterschriftenaktion am Hauptbahnhof während der Vorweihnachtszeit 2011 teilgenommen. Die Amnesty International-Gruppen engagierten sich dabei gemeinsam gegen mehrere konkrete Fälle von Menschenrechtsverletzung, indem möglichst viele Briefe an die öffentlichen Stellen der jeweiligen Länder geschrieben wurden. Die Gefangenen wurden dabei ebenfalls über die Aktion informiert. Die Briefe gaben den Inhaftierten Hoffnung und zeigten den Verantwortlichen, dass die Gefangenen nicht in Vergessenheit geraten sind. Die "Briefe gegen das Vergessen" wirkten durch ihre enorme Anzahl."

Ausstellung Bootsflüchtlinge - 18. Juli 2011

Im Sommer 2011 gelung es unserer Gruppe, die ai-Ausstellung zum Thema „Bootsflüchtlinge“ nach Köln zu holen. Sie bestand aus 31 Exponaten zur Flüchtlingspolitik und Flüchtlingsproblematik in der Europäischen Union, insbesondere zur Situation der Flüchtlingsströme im Mittelmeer und zur Rolle der europäischen Abschottungsorganisation Frontex. Wir konnten den Asta der Uni Köln als Kooperationspartner gewinnen, der uns bei der Raumsuche sowie der Verteilung der Flyer und Plakate unterstützt hat. Die Vernissage fand am 18.Juli um 19.00 Uhr im Cafè Unicum mit einer kurzen Einführung ins Thema per Vortrag und Kurzfilm statt. Bei der Finissage am 8.August wurde dem Film des WDR „die story - Ertrunken vor meinen Augen" gezeigt.

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